Cover von Das Lebenshaus - Band 1
Gegenwartsliteratur

Das Lebenshaus - Band 1

Ein Dorf baut Hoffnung

Wie möchtest du leben, wenn du älter wirst? Ein Dorf findet darauf seine ganz eigene Antwort.
Eingetragen am 16.08.2026

Über dieses Buch

Was passiert eigentlich mit uns, wenn wir älter werden?

Wenn das Haus irgendwann zu groß wird? Wenn wir nicht bei unseren Kindern einziehen wollen – oder die bei dem Gedanken plötzlich erstaunlich schlechte Netzverbindung haben? Wenn wir noch viel zu fit fürs Heim sind und auf grau-beige Aufenthaltsräume mit Nachmittagskaffee ungefähr so viel Lust haben wie auf eine Wurzelbehandlung?

Und was, wenn unsere Rente zwar zum Älterwerden reicht – aber nicht für ein paar Tausend Euro im Monat, um irgendwo „gut untergebracht“ zu sein?

Wie wollen wir eigentlich leben?

Was wäre, wenn es auch ganz anders ginge?

Was wäre, wenn ein Dorf beschließen würde, das Alter neu zu erfinden?

Noch kein Pflegefall.
Raus aus der Einsamkeit.
Nicht nur Unterbringung.
Sondern eben Leben.

Kein Warten auf den Tod.

Mit einer eigenen kleinen Wohnung. Mit Privatsphäre. Mit Gemeinschaft, wenn man sie möchte. Mit Jung und Alt, einem Café, einem großen Garten und Menschen, die füreinander da sind.

Klingt vernünftig?

Ziemlich genau am Ende meines zuerst geschriebenen Buches DER TANZ DER MUTTERLIEBE ploppte eine Idee wieder auf, die ich schon Anfang der 2000er-Jahre hatte.

Und mein pinker Flamingo, der mich beim Schreiben dieses ersten Buches unterstützt hatte, bekam plötzlich Gesellschaft.

Von einem blauen Flamingo.

Dieser blaue Flamingo begleitet dich durch das Lebenshaus und seine Entstehung. Mit Zahlen, Daten und Fakten – und der Frage, ob es überhaupt möglich wäre, so etwas tatsächlich zu bauen.

Und während eigentlich noch geplant, gerechnet und gebaut wird, ziehen auf dem Papier Menschen ein, die offenbar überhaupt nicht vorhaben, sich an irgendeinen Plan zu halten.

Sie bringen ihre Geschichten mit. Ihre Macken. Ihre Wünsche. Ihre Vergangenheit.

Und plötzlich wird aus einer Idee ein Ort, an dem tatsächlich gelebt wird.

DAS LEBENSHAUS – Ein Dorf baut Hoffnung ist deshalb kein klassischer Roman. Band 1 baut das Lebenshaus, stellt seine Menschen vor und geht der ziemlich ernst gemeinten Frage nach, ob wir Alter und Zusammenleben vielleicht noch einmal ganz anders denken können.

Nur eben nicht bierernst.

Denn spätestens, wenn ein blauer Flamingo ein Notizbuch führt, dürfte klar sein:

Hier entsteht kein gewöhnliches Seniorenheim.

Hier entsteht das Lebenshaus.

Und vielleicht gehörst du nach dem Lesen ja auch zu denen, die sagen:

„Da will ich auch einziehen. In ein Lebenshaus am Rande des Westerwaldes."

P.S.: Dieses Buch eignet sich übrigens hervorragend als Geschenk für Bürgermeister, Ortsvorsteher und andere Menschen, die in Dörfern etwas zu entscheiden haben. 😉

Denn eines ist ziemlich sicher: Die meisten Menschen möchten nicht irgendwann ihren Heimatort verlassen müssen, nur weil sie älter werden.

Vielleicht sollten diejenigen, die heute über die Zukunft unserer Dörfer entscheiden, deshalb einmal eine ziemlich verrückte Idee kennenlernen:

Ein Lebenshaus mitten im Dorf.