Über dieses Buch

"Gut lesbar und empfehlenswert" - so steht es in der Buchbesprechung der Zeitschrift "humanes leben humanes sterben HLS 3 26" auf S. 37 über dieses Buch.
Zum Inhalt: Kopfschmerzen, Gangstörungen, Reizbarkeit - wer denkt dabei sofort an eine Demenzerkrankung? Marie ahnt nicht, dass dies bereits die ersten Symptome bei ihrem Mann Karl sind und die Vorboten einer Reise ohne Rückkehr. Karl ist ihre große Liebe, ihr Anker und der Mann, in den sie sich bereits als Kind verliebt hat.
Karls Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen erschüttern das kostbare Wir der beiden bis ins Mark. Die Versorgung ihres Mannes wird für Marie zu einem verzweifelten Spagat, während ihr gemeinsames Glück zerbricht und das Umfeld sich zurückzieht.
Erst durch das Lesen in dem Begleitbuch für Angehörige „Ein Licht in der Dunkelheit“ beginnt Marie, seine Krankheit und deren Symptome zu begreifen.
Ein berührender Roman über Abschied und Verlust, die Grenzen der Liebe und den Mut zur Wahrheit, erzählt mit der fachlichen Präzision einer examinierten Krankenschwester und der tiefen Empathie einer ehemals pflegenden Angehörigen.
Im Anhang: Serviceteil für pflegende Angehörige
Schauplatz: Husum & Umgebung

WARUM ich dieses Buch geschrieben habe:
Die Antwort ist so ehrlich wie das Buch selbst. Ich habe Marie erschaffen, weil ich weiß, was passiert, wenn der Spagat zwischen Liebe und Pflege unerträglich wird. Marie ist keine Heldin, die alles lächelnd wegsteckt. Sie ist eine Frau, die auf einen Zusammenbruch zusteuert. Ihr Kampf wird jeden Tag schwerer, bis sie kaum noch atmen kann.
Ich habe dieses Buch geschrieben für all die pflegenden Frauen und Männer da draußen, die:
... kurz davor sind, unter der Last zu zerbrechen.
... sich schuldig fühlen, wenn sie an sich selbst denken.
... und die schließlich den Mut fassen müssen, ihr eigenes Leben zu retten und gut für sich zu sorgen.
Ich habe dieses Buch geschrieben, um pflegenden Angehörigen eine Stimme zu geben und mit dazu beizutragen, das Thema "Demenz" und "Trauer und Belastungen der Angehörigen" mehr in die Öffentlichkeit zu holen.
Ich habe dieses Buch geschrieben, um aufzuklären und um zu ermutigen, sich direkt nach der Erkrankung wirklich gut aufklären zu lassen.
Demenz zu enttabuisieren bedeutet für mich: Aufklärung ist Menschlichkeit - für Menschen mit einer Demenzerkrankung UND für ihre Angehörigen.
Das integrierte Begleitbuch in der Geschichte ist nicht nur Aufklärung über "Demenzerkrankungen, sondern es ist für pflegende Angehörige auch genau für diesen Moment gedacht: Als Kompass, wenn man den Weg aus dem Schneegestöber alleine nicht mehr findet.
Marie steht für jede Frau und jeden Mann, die erkennen: Ich darf mich nicht selbst aufgeben, um jemand anderen zu halten.
Kennt auch ihr diesen Moment, in dem man merkt, dass die eigene Kraft am Ende ist?
Eure Sabine Marya

Herausgeber: ‎ Engelsdorfer Verlag
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎ 190 Seiten
ISBN-10: ‎ 3690951259, ISBN-13 ‏: ‎ 978-3690951258
Preis: 13,80€