Cover von DAS LEBENSHAUS - Band 2
Gegenwartsliteratur Westerwald Roman

DAS LEBENSHAUS - Band 2

Zwischen Wunden und Wundern

Das Haus steht. Dann geht das Licht aus. Und plötzlich zeigt sich, was Gemeinschaft wirklich kann.
Eingetragen am 16.08.2026

Über dieses Buch

Das Lebenshaus steht.

Die ersten Bewohner sind eingezogen, das Dorf ist zur Einweihung eingeladen und eigentlich könnte jetzt endlich alles ganz gemütlich werden.

Eigentlich.

Denn zunächst verschwindet bei der frisch freigeschalteten Website der Header. Dann gleich noch der Footer. Ein Bankdirektor bringt seine Frau mit – und trifft ausgerechnet auf eine andere Frau, die er offenbar ebenfalls ziemlich gut kennt. Die Technik beginnt zu spinnen. Das Licht flackert.

Und dann wird es dunkel.

Ein Blackout trifft das Lebenshaus und das Dorf am Rande des Westerwaldes.

Plötzlich geht es nicht mehr darum, ob die Idee des Lebenshauses auf dem Papier funktioniert. Jetzt muss sie zeigen, was sie im wirklichen Leben kann.

Menschen rücken zusammen. Die Feuerwehr hilft. Vorräte werden gerettet. Es wird improvisiert, gerechnet, diskutiert, gekocht – und natürlich dringend Kaffee gesucht.

Mittendrin sitzt Lore.

Ein Huhn mit Brille, rotem Schal und dem Notizbuch des blauen Flamingos.

Seit der Flamingo weitergezogen ist, hält Lore fest, was im Lebenshaus wirklich geschieht. Die kleinen Katastrophen. Die großen Fragen. Die Wunden, die Menschen mitbringen. Und die Wunder, die manchmal genau dann entstehen, wenn eigentlich gerade alles schiefläuft.

Denn während das Dorf und somit auch das Haus ohne Strom auskommen muss, geht bei manchen Menschen plötzlich etwas ganz anderes wieder an.

Ein pensionierter Ingenieur beginnt wieder zu rechnen. Menschen erzählen ihre Geschichten. Alte Wunden werden sichtbar. Neue Ideen entstehen. Und aus einem Haus, das Gemeinschaft ermöglichen sollte, wird langsam etwas, das weit über seine Mauern hinausreicht.

DAS LEBENSHAUS – Zwischen Wunden und Wundern ist ein Westerwald-Roman über Menschen, die nicht fertig sind, nur weil das Leben ihnen ein paar Umwege zugemutet hat.

Über Gemeinschaft, Neuanfänge und die ziemlich erstaunliche Erkenntnis, dass eine Krise manchmal genau das Licht anknipst, das vorher niemand gesehen hat.

Und über Lore.

Die selbstverständlich längst überzeugt ist, dass ohne sie überhaupt nichts funktionieren würde. 🐔