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A.T.Wolter

Raumkreuzer Horus-Das Androidengrab

Prolog

„Ich bin einer von vielen, aber jetzt bin ich der Einzige.“
Er stand auf den Trümmern unzähliger operativer Einheiten in der absoluten Finsternis. Unter seinen Füssen lagen die zerschossenen, zermalmten und zertrümmerten Leiber seiner synthetischen Artgenossen. Keiner von ihnen würde aus dieser Falle entkommen, und doch hatten sie den Kampf für sich entschieden. Sein Körper, aus einem exotischen Material konzipiert, hatte nur wenige Kratzer abbekommen, wie ihm eine Zustandsdiagnose bestätigte.
„Strukturelle Integrität auf 99,8 Prozent, geringfügige Oberflächenschäden erkannt. Reparatur nicht erforderlich.“ Gleichzeitig überprüfte er die Umgebung auf Bewegungsmuster und Temperaturabweichungen, doch seit genau 3540 Sonnenumläufen blieb er allein.
Nichts regte sich mehr, keiner der gegnerischen Roboter und keiner von seiner Art.
Alles blieb stumm und kalt.
Den einzigen Weg, den es zur Oberfläche des Planeten gab, versperrte einer seiner Feinde mit seinem riesigen ausgebrannten Körper. Seine Chancen, zu entkommen gingen gegen Null. Er war eingeschlossen in diese fremde Welt und durch die planetare Schicht aus synthetischen Verbundstoffen von jeglichen Außenkontakten abgeschnitten. Eine Situation, die in keiner seiner Routinen vorgesehen war.“