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Harrison Shepard

Auf der Spur der PARAMUR

Leseprobe

Aus dem Unterkapitel: Merkt Euch diesen Namen

Der Fädler aktivierte die Beleuchtung. Auf etwa zehn Schritt wurde der Raum aus der Dunkelheit gerissen. Dann schaltete sich das Gerät auf Empfang. 'Wieso das? Es soll doch in den Wartebetrieb gehen.' Eilig erhob sich Cormet, um die Einstellung zu ändern. Nur Transporte von Myrthon-Malik-Raumhafen durften zugelassen werden.

Er war noch nicht am Fädler angekommen, da erschien ein Transportschirm. Vier Gestalten in grauen Kampfanzügen hielten sich darin auf. Er schoss sofort, nachdem der Schirm sich aufgelöst hatte, mit dem auf Schock eingestellten Strahler. Die Rebellen sanken bewusstlos zu Boden. Waagrechte Schlieren ins Saalinnere zeigten ihm jedoch, jemand war entkommen. Mit einem Tastendruck blockierte er den weiteren Empfang, warf sich herum, rannte los und hechtete hinter die Deckung.

"Verflucht", stieß er leise hervor.

"Was ist?", fragte seine Mutter, die den Vorgang ebenso wie Djalin beobachtet hatte.

"Es ist ein unsichtbarer Rebell mitgekommen. Er trägt einen Tarnanzug, hat sich aus dem Fädler gehechtet, ehe ich schießen konnte. An den nachziehenden Schlieren, die bei schnellen Bewegungen sichtbar werden, habe ich es erkannt. Ich muss ihm sofort folgen, darf ihn nicht zur Ruhe kommen lassen. Vermutlich wird er versuchen, die Fädlereinstellungen zu ändern, um den Nachschub zu sichern."

"Aber du kannst ihn nicht sehen."

"Mein Kampfanzug sollte dazu in der Lage sein", antwortete er, damit seine Mutter beruhigt war. Er zog den Helm über den Kopf und ließ die Schirmfelder aufbauen. Den Brustscheinwerfer deaktivierte er. Infrarotsicht würde ihm genügen. Dann verließ er die Deckung, rannte auf eine der Bänke zu, die sich noch im Lichtradius des Fädlers befand, und warf sich dahinter zu Boden. Ein rötlicher Hitzestrahl verfehlte ihn nur knapp.