Der Drachencode
Prolog
Sie haben ihn allein gelassen, um ihr Vermächtnis zu bewahren und zu warnen. Die Jahrtausende gehen wie im Flug an ihm vorbei, doch nicht ohne Verluste. Seine Speicherkristalle verlieren Daten, manche zerbrechen, andere werden blind. Sein Refugium, einst eine mächtige Trutzburg, muss sich der Kraft der ungezügelten Natur geschlagen geben. Wurzeln sprengen Löcher in das einstmals hocheffiziente Verbundmaterial. Regen und Wind beginnen winzige Humuspartikel hereinzutragen. Sie sammeln sich zu kleinen Inseln und beginnen nach und nach ganze Bereiche zu überdecken.
Er sieht diesem Treiben zu, an seinen alternden Kern gebunden, ohne jegliche Handlungsmöglichkeit.