Pathfinder - Endlose Horizonte
Am ersten Tag auf Utopia wachte Raven auf dem Sandstrand eines
Flusslaufes auf. Dieser verlief durch einen Canyon. An beiden Seiten
des Flusses ragten hohe Felswände nach oben. Die Klippen und Berge
waren überwuchert mit Bäumen, Farn, Palmen, und Schlingpflanzen.
Dabei floss aus beinahe jeder Felsspalte ein Wasserfall. Der Anblick
entsprach einem tropischen Paradies. Im blauen Himmel sah man
einen blauen Gasriesen mit zwei Monden, die ihn umkreisten. Große
und bunte Vögel glitten durch die Luft. Allerdings dauerte es nicht
lange, bis der Geruch von Feuer und Treibstoff der Idylle ein Ende
setzte. Raven drehte sich um und sah einen Teil der abgestürzten
Phoenix, welcher brennend und halb zerfetzt zwischen dem Canyon
steckte. Die Wrackteile lagen vom Strand, bis in den Wald und den
Fluss verstreut. Überall liefen Soldaten herum, welche Dinge
umhertrugen. Plötzlich kam einer der Ausbilder auf Raven zu.
Fridsh: „Sie leben ja doch noch. Da Sie ja anscheinend nicht tot sind,
können Sie ja weiterarbeiten!“
Raven sah sich um und ihm fiel auf, dass man ihn neben einen
Leichenhaufen gezogen hatte.
Raven: „Nein. Tot bin ich anscheinend nicht.“
Fridsh: „Gut erkannt. Also machen Sie sich an die Arbeit!“