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Franz-Josef Wecke-Emden

Zwei suchende Seelen

Auf Entdeckungsreise

Auf Entdeckungsreise

Die Tage vergingen und das Schuljahr ging zu Ende, die Ferien begannen. Wir trafen uns täglich und wenn es nur für eine kurze Stunde war. Aus unserer Freundschaft war eine innige Beziehung gewachsen, mit einem Gefühl grenzenloser Nähe. Vieles hatte sich dadurch in unserem Leben verändert. In den Ferien konnten wir noch mehr Zeit miteinander verbringen. Wir führten oft stunden­lange, lebhafte Gespräche, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen.
Birgit hatte recht konkrete Vorstellungen. Sie wollte nach dem Abitur Medizin studieren, dann eine Familie gründen, 2-3 Kinder haben. Ich war da eher noch recht planlos. Aber irgendwie klang es bei ihr immer so, dass ich ein Teil ihres Lebensplanes geworden war. Sie sprach immer in der ´wir´ Form, selten in der ´ich´ Form. Ich muss sagen, mir ge­fielen ihre Zukunftsvisionen sehr und sie wurden auch zu den meinigen.
An einen Tag in diesen Sommerferien erinnere ich mich ganz be­sonders. Das war in den ersten Augusttagen. Das Wetter war spitze und ver­sprach einen heißen, sonnigen Tag. Ein Tag, den man zum Baden nutzen sollte. Ich holte Birgit schon am frühen Vormittag von zu Hause ab. Zu dem Zeitpunkt hielt ich mich noch immer im Hinter­grund und wartete immer an der Hofeinfahrt auf sie. Angekündigt wurde ich dann immer von Bella, dem Hofhund, der angekettet neben der Haustür seine Hütte hatte. Birgit hatte schon gewartet. Wir begrüßten uns. Sie sagte mir gleich, dass sie nur bis gegen 17 Uhr Zeit hat. Das sie dann ihrem Vater helfen muss, wenn dieser von der Arbeit zu Hause ist.
Ihr Vater war so etwas wie ein Hobbylandwirt. Er ging normal einer Arbeit nach und bewirtschaftete in seiner Freizeit eine kleine Land­wirtschaft mit einer Kuh, ein paar Schweinen, Hühnern und Hasen.
Der Weg ins Waldbad zog sich wieder. Es waren gute 5 km. Endlich angekommen suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen, abseits vom Trubel. Birgit hatte eine Decke mitgenommen, die ich ausbreitete und wir zogen unsere Kleidung aus. Sie trug einen bunt gemusterten Bikini und wow, sie sah einfach umwerfend schön aus.
„Gehen wir erst einmal schwimmen“, meinte sie und so liefen wir Hand in Hand zum See und stürzten uns ins Wasser. Wir schwammen ein Stück hinaus und alberten herum. Das Wasser reichte mir bis zu den Schultern und ich konnte gerade noch stehen. Birgit schwamm zu mir, legte ihre Arme auf meine Schultern und küsste mich. Dabei schlang sie ihre Beine um meine Hüften. Das war der Augenblick, wo in unsere bis dahin platonische Beziehung recht heftig die sexuelle Komponente Ein­zug hielt. Mir wurde schlagartig meine Badehose mächtig zu eng, aber so etwas von und sie spürte das.
Sie sah mich mit großen Augen an und sagte nur: „Oh...“.
Ich zu ihr: „Tut mir leid aber...“, weiter kam ich nicht.
Sie küsste mich zärtlich und flüsterte mir leise ins Ohr: „Ist doch ok, ich will es doch auch, aber wir lassen uns noch ein bisschen Zeit da­mit. Gehen wir raus aus dem Wasser und legen wir uns in die Son­ne.“
„Geh schon einmal vor, ich brauche noch einen Augenblick“, sagte ich verlegen lachend zu ihr. Mir war das zu diesem Zeitpunkt noch wahnsinnig peinlich.
Wir mussten beide lachen und sie schwamm Richtung Ufer davon. Ich blieb zurück und wartete darauf, dass sich der Aufstand in meiner Badehose beruhigte. Dann folgte ich ihr. Wir lagen dann in der Sonne, Kopf an Kopf, Händchen haltend, die Ruhe genießend.
Plötzlich sagte sie: „Hast du schon einmal?“
„Was?“, ich schaute fragend.
„Etwas mit einem Mädchen gehabt, ich meine richtig“, wollte sie wissen.
„Nein, nicht. Und du? Hast du schon einmal“, hakte ich bei ihr nach.
„Nein“, sie schüttelte den Kopf.
Kurze Pause. Sie richtet sich auf, stützt sich auf ihre Ellbogen und schaut mich ernst an: „Willst du?“
Ich wusste zwar, was sie meinte, stellte mich aber erst einmal dumm: „Was meinst du?“
„Na mit mir schlafen“, sagte sie direkt.
Ein bisschen verlegen wegen der direkten Frage antwortete ich: „Ich glaube, das hast du vorhin recht deutlich spüren können.“
Sie grinste frech: „Oh ja, sehr deutlich.“
Wir schauten uns in die Augen: „Willst du es auch“, fragte ich sie erwartungsvoll.
„Ja“, dieses ja von ihr war mehr geflüstert, „ja, ich will es auch. Lass mir noch ein wenig Zeit“, kurze Pause, „aber besorge schon einmal etwas“, sie grinste mich dabei herausfordernd an.
Dumm stellen kann manchmal lustig sein: „Was soll ich besorgen“, ich schaute sie fragend an.
Sie darauf: „Kondome was denn sonst“, und ich bekomme einen Klaps auf den Hinterkopf: „Du weißt genau was ich meine“, und grinste mich dabei an.
„Dachte ich mir doch gleich, dass du das meinst, wollt es nur noch einmal von dir hören“, meinte ich lachend.
„Du Lump“, sagte sie laut lachend, beugt sich vor und ich bekomme einen langen, langen intensiven Kuss.
Ich nehme sie in den Arm, küsse ihren Hals und flüstere ihr ins Ohr: „Birgit, ich liebe dich, ich liebe dich so sehr.“
„Ich liebe dich auch, ich kann gar nicht sagen wie sehr“, flüsterte sie mir ins Ohr.
Wir lagen noch eine Weile eng umschlungen auf unserer Decke, dann wird es Zeit zu gehen. Ich ziehe meine Jeans an, Badehose noch nass. Ich sehe bestimmt aus, als hätte ich mich eingepisst. Birgit war schlauer, sie hatte Unterwäsche zum Wechseln dabei.
„Hältst du mir die Decke herum, ich will mich umziehen“, bat sie mich.
Ich nehme die Decke, lege sie ihr um die Schultern und schaue dis­kret weg, kann mir aber nicht verkneifen verstohlen in ihre Richtung zu schielen. Durch einen Spalt in der Decke ist ihr nackter Ober­körper zu sehen. Ohne mich anzusehen, sagte sie: „Weißt du eigent­lich, wenn man intensiv und absichtlich um die Ecke schielt, dass dann die Augen stehen bleiben können. Dann kannst du nicht mehr geradeaus schauen.“
Ertappt, wir müssen beide herzlich lachen. Also schaue ich nicht mehr weg, sondern sehe ihr zu, wie sie sich weiter auszieht und ich genieße jede Sekunde. Verfolge jede ihrer Bewegungen.
„Komm rein“, sagt sie plötzlich.
„Was, wie rein“, ich schaue verdutzt.
„Na in die Decke“, sie sieht mich herausfordernd an, “komm mach.“ So etwas lässt man sich nicht zweimal sagen. Ich lege die Decke über meine Schultern, halte sie hinter mir zusammen. Nackt wie sie ist, umarmt sie mich, legt ihren Kopf an meine Brust. In dem Augenblick hätte ich alle Reich­tümer der Welt hergegeben, wenn ich nur eine Hand frei gehabt hätte, aber so musste ich die Decke festhalten.
Leise flüsterte sie: „Ich liebe dich. Du darfst mich nie enttäuschen, niemals. Versprich mir das.“
Genauso leise flüstere ich ihr ins Ohr: „Ich kann dir nicht sagen, wie sehr ich dich liebe. Es gibt keine Worte, die es beschreiben könnten. Ich werde dich niemals enttäuschen, das verspreche ich dir“, wir küss­ten uns zärtlich.
In der ferne ist Donnergrollen zu hören. Birgit schreckt hoch.
„Autsch, da kommt ein Gewitter. Jetzt muss ich aber schauen das ich heimkomme. Ich muss mit Papa noch das Heu einfahren“, sagt sie hektisch.
Hastig beginnt sie sich anzuziehen. Slip, Jeans, T-Shirt. BH lässt sie weg.
„Na dann aber los, viel Zeit bleibt da nicht mehr“, stellte ich fest.
Und so geht es im Eiltempo zu ihr nach Hause. Der Himmel verdun­kelte sich immer mehr und das Gewitter kommt näher. Zu Hause wird sie schon ungeduldig von ihrem Vater erwartet.
„Wo bleibst du denn. Komm, wir müssen los“, drängt ihr Vater.
„Ich helfe euch, wird nicht mehr lange dauern, bis das Sauwetter los geht“, sagte ich zu Birgit.
Ihr Vater darauf: „Na ja....hm“. Das dürfte bei ihm so viel wie - ob der eine große Hilfe ist – bedeutet haben.
„Ist nicht das erste Mal, dass ich so etwas mache“, erklärte ich ihm. Er nickt nur kurz.
Für Diskussionen war keine Zeit und schon ging es ab mit Trecker und Wagen zur nahegelegenen Wiese. Birgit blieb auf dem Wagen und schlichtete das Heu weg. Ihr Vater und ich spießten es mit Gabeln hoch auf den Wagen. Dabei fühlte ich mich ständig von ihrem Vater beobachtet. Aber es schien, dass er zufrieden war, wie ich mich anstellte. Das trockene Heu staubte gewaltig und wir kamen ziemlich ins Schwitzen. Endlich waren wir fertig und passgenau fielen die ersten einzelnen Tropfen.
„Fahr zu Papa, wir laufen Heim. Schau das du den Wagen in die Scheune bringst, bevor es losgeht“, rief Birgit ihrem Vater zu. Er hob zur Antwort nur die Hand und fuhr eilig davon und wir zu Fuß hinterher. Kurz vor dem Hof hat uns zwei der Regen dann doch noch erwischt. Ihr Vater hatte es aber mit der Fuhre Heu noch rechtzeitig unter Dach geschafft.
„Wir laden morgen, wenn ich von der Arbeit komme, ab. Ich muss noch einmal weg“, erklärte uns Birgits Vater.
„Nein Papa, das machen Frank und ich noch schnell. Dann ist es er­ledigt“, antwortete sie ihm und ich dachte mir dabei, dann haben Birgit und ich morgen mehr Zeit für uns. Ich denke, sie dachte in dem Augenblick genau dasselbe.
„Na, wenn ihr wollt, ich habe nichts dagegen“, antwortete er.
Er ging und Birgit stieg eine Etage in der Scheune höher, auf den Heuboden. Gabel für Gabel spießte ich das Heu hoch auf die Tenne und Birgit verschaffte es. Eine Sträflingsarbeit. Draußen ging das Gewitter nieder und in der Scheune war es drückend heiß. Die feuchte, staubige Luft raubte einem fast den Atem. Der Schweiß floss in Strömen. Endlich waren wir fertig und die letzte Gabel war hoch gespießt.
„War der Rest. Wir sind fertig“, rief ich Birgit zu.
Von oben antwortete Birgit: „Komm hoch zu mir.“ Das lasse ich mir nicht zweimal sagen, dachte ich mir.
Birgit lag ausgestreckt im Heu, verschwitzt und mit Staub bedeckt. Ihr T-Shirt klebte an ihrem Körper und ihre Nippel zeichneten sich deutlich ab. Ich legte mich zu ihr und küsste sie.
„Igitt, du schmeckst nach Heu“, sagte sie lachend.
„Du auch“, antwortete ich ebenfalls lachend: „macht das etwas aus?“
„Nein, gar nicht“, antwortete sie und gab mir noch einen Kuss.
Wir knutschten weiter. Draußen trommelte der Regen auf das Dach. Ich legte eine Hand auf ihren Bauch, schob sie langsam unter ihrem T-Shirt höher, berührte ihre Brust und streichelte sie. Ihr Atem wurde lauter und schneller. Ich konnte deutlich ihre Erregung spüren. Mir ging es nicht viel anders.
Plötzlich sagte sie: „Warte nicht zu lange mit dem Besorgen.“
Ich schaute sie fragend an.
„Na mit den Kondomen. Ich will es, ich will es, ich wollte wir hätten jetzt welche“, sagte sie erregt.
„Haben wir aber nicht“, meinte ich, „aber weißt du was, warten steigert das Verlangen“, ich musste lachen.
„Du bist Doof“, antwortete sie ebenfalls lachend und boxte mit der Faust gegen meine Brust.
Ich küsste sie wieder und streichelte dabei weiter ihre Brust. Ihre Hand, die die ganze Zeit auf meinem Oberschenkel lag, wanderte langsam höher und mit jedem Zentimeter, die sie höher wanderte, wurden meine Jeans enger. Ihre Hand erreichte den Knopf der Hose und öff­nete ihn. Ich zog meine Hand unter ihrem T-Shirt hervor, öffnete den Knopf ihrer Jeans und zog den Reißverschluss auf. Meine Hand glitt in ihren Slip.
Plötzlich von unten ein Rufen. Mir blieb fast das Herz stehen.
„Birgit, Frank wo seid ihr. Abendessen ist fertig. Kommt ihr und wascht euch vorher ab, ihr seid bestimmt spick dreckig“, rief Birgits Mutter.
Wir beide schrecken hoch: „Ja Mama, wir kommen gleich“, rief Birgit und leise zu mir: „Ach Mensch, das war so schön und aufregend ge­rade.“
„Oh ja, das sollten wir bald einmal wiederholen und fortsetzen“, flüs­terte ich.
Wir blieben noch einen Augenblick liegen, um runter zu kommen und uns zu beruhigen. Dann brachten wir unsere Kleidung in Ordnung und gingen zum Haus hinüber. Bella, der Hofhund, stand knurrend neben der Haustür, als wollte sie sagen....was will der Kerl hier. Birgit kauerte sich neben sie, legte ihren Arm um ihren Hals und re­dete beruhigend auf sie ein. Bella leckte ihre Hand und knurrte nicht mehr.
„Komm her“, sagte Birgit zu mir, „wird Zeit das ihr Freundschaft schließt.“
„Meinst du das geht gut?“, fragte ich sie etwas unsicher.
„Vertrau mir, sie wird dich mögen. Na, komm schon“, drängte sie.
Vorsichtig kam ich näher, ging neben Birgit in die Hocke. Der Hund ließ mich keinen Augenblick aus den Augen. Aber sie knurrte nicht mehr. Langsam hielt ich ihr meine Hand vor die Nase und sie schnupperte daran. Vorsichtig streichelte ich zwei, dreimal über ihren Kopf und hielt ihr wieder meine Hand hin. Sie schnupperte wieder daran und begann sie zu lecken.
„Na siehst du, geht doch. Schon habt ihr Freundschaft geschlossen“, sagte Birgit.
„Und wer meldet mich jetzt an, wenn ich dich abholen komme“, sagte ich lachend.
„Keine Sorge, die bellt trotzdem, wenn du kommst. Aber sie wird dich zur Haustür lassen. Komm jetzt, wir waschen uns den Dreck erst einmal ab und ich gebe dir ein T-Shirt von mir. Deines schaut ja aus wie Sau“, sagte sie: „Mal schauen, ob ich ein rosarotes T-Shirt finde. Das steht dir bestimmt gut“, setzte sie grinsend hinzu.
„Untersteh dich“, antwortete ich laut lachend.
Wir gingen ins Haus und Birgit führte mich ins Bad: „Wasch dir den Dreck schon einmal ab und zieh das T-Shirt aus, das klebt ja vor Schweiß. Ich komme gleich, ich hole nur die Sachen zum Wechseln“, sagte sie.
Sie ging und ich zog mein T-Shirt aus, das wirklich vor Schweiß und Dreck klebte und wusch meinen Oberkörper. Ein paar Minuten später war Birgit mit zwei T-Shirts und einer Jeans wieder da. Zwei hellgrüne, na jedenfalls besser als rosa.
Sie hielt mir eines hin: „Schau einmal, ob dir das passt. Eine passende Hose habe ich leider nicht.“
Dann zog sie ihr T-Shirt und ihre Jeans aus. Wir standen beide mit nacktem Oberkörper vor dem Spiegel und sie nur im Slip. War zwar ein toller Anblick sie so zu sehen, aber ich dachte nur, wenn jetzt ihre Mutter kommt, die erschlägt uns.
Birgit deutete meinen Blick: „Keine Angst, ich habe zugesperrt“, sie zwinkerte mir dabei zu. Dann hielt sie mir einen Waschlappen hin.
„Schrubbst du mir den Rücken?“, so etwas lasse ich mir nicht zweimal sagen. Ich nahm den Waschlappen, machte ihn nass und befreite ihren Rücken von Schweiß und Heu Staub.
Sie drehte sich um: „Vorne auch bitte“, sagte sie mit einem provozie­rendem lächeln auf den Lippen. Ich ließ den Lappen über ihren Busen gleiten, ihren Bauch. Es war eine mehr als erregende Situ­ation. Dann nahm ich ein Handtuch und trocknete sie ab.
Aus der Küche war ein Rufen zu hören: „Wo bleibt ihr denn.“
Wir wurden bereits vermisst. Also schnell die Klamotten angezogen. Birgit kicherte dabei wie ein kleines Mädchen, dem ein Streich ge­lungen war. Das T-Shirt anzuziehen war recht anstrengend, weil es mindestens eine Nummer zu klein war, aber mit Birgits Hilfe klappte es dann doch noch. Dann gingen wir beide ins Esszimmer zum Abendessen. Ist schon ein komisches Gefühl, wenn man so jung ist wie wir es waren, das erste Mal gemeinsam am Tisch ihrer Eltern zu sitzen. Der Abend verlief aber sehr harmonisch und ich hatte zu keinem Augenblick das Gefühl, als Fremder am Abendessen teilzunehmen. Es kam eine angeregte Unterhaltung in Gang und Birgits Mutter hatte jede Menge Fragen an mich. Ab und zu kam von Birgit ein vorwurfsvolles: „Mama“, wenn sie das Gefühl hatte, dass ihre Mutter mit der Fragerei zu weit ging. Aber ich hatte nichts zu verbergen. Birgits Vater, der allgemein als stiller Grandler bekannt war, saß die meiste Zeit schweigend da und hörte zu.
Nur einmal sagte er direkt zu mir: „Danke das du uns geholfen hast. Wir hätten das allein nicht rechtzeitig geschafft.“
Ich antwortete ihm: „Kein Problem, ich helfe gerne und mir macht das Spaß.“
„Findet man heutzutage nicht mehr oft“, antwortete er.
So ging der Abend zu Ende und ich machte mich langsam auf den Heimweg. Birgit ging noch bis zur Hofeinfahrt mit und wir standen noch eine ganze Weile im Licht der Straßenlaterne und schmusten.
„Wann kommst du morgen“,fragte sie mich.
„Wann du willst. Am liebsten würde ich dableiben“, antwortete ich.
„Ach ja, das wäre echt schön. Du bist noch gar nicht weg und ich vermisse dich jetzt schon“, meinte sie mit wehmütigem Unterton.
„Ich bin morgen um halb 9 Uhr da. Ich hoffe die Nacht geht schnell vorbei“, sagte ich.
Sie gab mir einen Kuss: „Schlaf gut und träume von mir“, dann schaute sie mich mit einem verträumten Blick an: „Das war heute ein echt toller Tag“, schwärmte sie.
„Ja, es war wunderschön und träumen tue ich jede Nacht von dir“, antwortete ich ihr. Der Abschied fiel echt schwer. Wir küssten uns noch einmal und ich ging.