Frühstück mit Elvis
Bruno
Er schloss die Tür auf. Ein muffiger Geruch schlug ihm entgegen. Zögerlich trat er ein, stellte seinen Koffer neben sich ab und sah sich um. Die Jalousien waren fast alle heruntergezogen. In dem spärlichen Licht tanzte der Staub vieler Jahre. Niemand hatte hier zwischendurch gewohnt. Natürlich nicht. Nun also war er wieder frei. Er war zurück. Zu Hause. Das klang seltsam nach all der Zeit. War es das überhaupt noch? Bruno ließ sich in einen der Sessel fallen. Schaute sich um, betrachtete den alten Fernseher und die Regale mit den Büchern. Die gerahmten Fotos, die dort wie verlorene Puzzlesteine seines Lebens standen. Er sprang auf und schleuderte sie mit einer einzigen Handbewegung auf den Boden.