The Ever Tale
»Danke für alles.« Herzlich umarmte Susan Mona. Sie hatte die ältere Frau in den vergangenen Ta-gen liebgewonnen. Ihre Bereitschaft, sie mit offe-nen Armen zu empfangen, hatte sie tief beein-druckt.
»Passen Sie auf sich auf«, sagte Mona und drückte Susans Hände, während sie sie besorgt musterte. »Wenn es stimmt, was Cat sagt, dann haben Sie noch einen schweren Weg vor sich.«
Obwohl es draußen vor dem Haus, vor dem sie standen, wieder brütend heiß war, überzogen sich Susans Arme mit einer prickelnden Gänsehaut.
»Bitte sagen Sie uns Bescheid, wenn sich Joshuas Zustand verändert«, bat Mona. »Egal, in welche Richtung«, fügte sie hinzu.
»Das machen wir«, versprach Matthew und gab Cheveyo die Hand. »Wir danken Ihnen für alles, was Sie für uns getan haben.« Seine Stimme klang ungewöhnlich rau und Susan spürte, wie sehr das Erlebte auch ihn mitgenommen hatte.
Ihr Blick löste sich von ihrem Mann und glitt zu der einsamen Gestalt, die unbeweglich auf einem Pferd am Rand der Wüste saß, und zu ihnen hinübersah. Catori hatte seine Wut auf die Weißen nicht abgelegt, dennoch hatte der junge Indianer geholfen. Er hatte ihnen etwas so Wertvolles gegeben, von dem Susan schon nicht mehr geglaubt hatte, dass es sie gab: Hoffnung. Sie hob kurz die Hand. Doch anstatt ihren Gruß zu erwidern, wendete Catori sein Pferd abrupt, und preschte im gesprengten Galopp tiefer in die Wüste hinein.