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Caitlyn Bennett

Kaltblütig-Gefangene der Schuld

Prolog

Rasch zog Leon ein Springmesser aus seiner Hosentasche. Per Knopfdruck ließ er die Klinge herausschnellen. Dem erstarrt wirkenden Bruno warf er das Messer vor die Füße. Die Pistole hielt er weiterhin auf ihn gerichtet.
»Bring es zu Ende, du Lusche! Sonst werde ich deine süße Valeria finden, sie ordentlich durchvögeln und dann töten«, zischte Leon ihm zu. Da Bruno zögerte, drohte er ihm weiter. »Los, tu, was ich dir befohlen habe. Sonst muss es deine Alte ausbaden.« Bruno fing an zu heulen. Er konnte den Blick nicht von Lucas abwenden, der gekrümmt auf dem Boden lag und markerschütternd schrie. »Tu es, du Schwachkopf!«, brüllte Leon ihn an.
»Oh Gott! Bruno, bitte tu es nicht. Ich flehe dich an.« Lucas schrie und bettelte.
Weinend starrte Bruno ihn einen kurzen Augenblick an. Dann murmelte er: »Es tut mir leid, Kumpel« und rammte ihm das Messer mit einem lauten Aufschrei und mit voller Kraft ins Herz. Leon genoss das schmatzende Geräusch, als die Klinge ins Fleisch glitt. Dann ließ Bruno das Messer fallen und sank schluchzend zu Boden.
Spöttisch lächelnd schaute Leon auf ihn hinab.
»Ihr seid beide erbärmliche Kreaturen, lästiges Ungeziefer, mehr nicht. Ich werde die Welt von dir erlösen. Und deiner Valeria werde ich es ordentlich besorgen, bevor oder nachdem ich sie getötet habe.«