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Ralph Peter

Falsches Spiel

Prolog

Tom nahm den Verkehr um ihn herum nicht mehr wahr. Wie in Trance erreichte er die Wohnung. Er lief die Zimmer mehrfach ab, um Nellie doch noch irgendwo zu entdecken. Die Wohnung war leer. Er setzte sich auf die Couch und starrte an die Decke. Er verspürte großen Durst. Dann stand er auf, griff nach der Flasche Gin im Regal und trank einen kräftigen Schluck. Er verschüttete einiges auf seinem Hemd. Dann trank er noch einen Schluck. Sein Kopf schien zu platzen. Sein Hirn dröhnte unentwegt. Er fühlte den Alkohol in ihm. Er beruhigte sich, ging zur Balkontür, öffnete sie und sog die frische Luft ein. Er sah alles verschwommen. Dann sah er sie. Nellie, es musste sie sein. Er konnte die Gestalt nicht genau erkennen. Er trat an die Brüstung und rief: „Nellie, komm zurück!“ Tom stellte sich auf die Zehenspitzen, stemmte sich von der Brüstung hoch, um genauer die Umgebung unter ihm überblicken zu können. Dann verlor er das Gleichgewicht.