← Zurück zum Buch
Celeste, Claudia Nitschke

Sternenkorb

Dem weiblichen Zugang auf der Spur

Der weibliche Zugang – dem Geheimnis auf der Spur
MIT DEM SCHOSS NAVIGIEREN UND DEM HERZ FÜHREN!
Die Entscheidung, dein inneres Gefäß der Aufnahmefähigkeit im Schoß zu beachten, ist ein wesentlicher Schritt für eine weibliche Herangehensweise! Ob Mann oder Frau, du folgst dabei den sanften, weichen, sammelnden Kräften in dir, die dir den Boden für die Reifeschritte einer Aktualisierung anzeigen. Fühlend vernetzt vorzugehen verleiht den gewissen „Touch“. Es ist wie eine Berührung, die von dir ausgeht und einlädt. Wenn du den Mind mit Lebensimpulsen segeln lässt, kannst du geistig mitlauschen, welche Ressourcen sich abzeichnen, und dein Netzwerk in Zyklen vergrößern. Die weibliche Schöpferkraft beeinflusst Lebensqualität, Zeit und Raum und lädt dich über Verbundenheit ein!

Was macht einen weiblichen Zugang zum Harmoniebestreben aus?
Ich verwende den Begriff, weiblicher Zugang, im Sinne weiblicher Eigenschaften, die durchaus mit der inhärenten Fähigkeit, ein Kind unter dem Herzen zu tragen und zu gebären, zu tun haben, jedoch hier energetisch und metaphysisch, als Spirit und Körper vernetzende Qualitäten verstanden werden, die über Aufmerksamkeitssteuerung und Kontemplation erreicht werden. Sie zeigen sich als Präsenz, Kohärenz, Sicht auf Verwandtschaft und Beziehungen und ermöglichen Harmonie über zyklisches sowie ressourcenbewusstes Vorgehen. Die Basis bilden Bewusstsein und Schutz von Kapazitäten, die es braucht, um Kraft zu entfesseln. Ein Öffnen für etwas ist nicht immer klug, vor allem, wenn der Boden innerer Stärke fehlt. Unter einem weiblichen Zugang verstehe ich eine Bereitschaft dazu, Lebenskraft zu fühlen und eine Referenz mit der Natur zu pflegen, die einen gesunden Energiehaushalt erlaubt. Wir sind über die Empfindung ganzheitlich mit den Bewegungen am Globus, im Kollektiv, in der Familie und an dem Ort, an dem wir leben, vernetzt und können dies für uns nutzen, solange wir transformative Fähigkeiten und eine deutliche Intuition entwickeln, die mit Integration einhergeht. Ich sehe keinen Widerspruch in der Expansion von Bewusstsein. Alltag und mystische Erfahrung befruchten sich gegenseitig. Beides verändert sich mit Fokus, Atem und Aufmerksamkeit und formiert sich in Sequenzen. Hier kommen unsere Herzensentscheidungen ins Spiel und tragen zu Harmonie bei, indem wir teilen, wozu wir bereit sind. Der Schoß stößt das Herz förmlich an, sobald die Kraft reif ist, das weibliche Wirkfeld zu entfesseln. Wir lernen, es wahrzunehmen und wieder zu lieben. Nachdem die Fähigkeit des Weiblichen, etwas im Innenraum zu empfangen, reifen zu lassen und zu gebären, ein besonderes Merkmal der Frauen ist bewegt sich die Konzentration natürlicherweise um die Aufmerksamkeit auf dem wachsenden Leben und bewegt den Herzatem in jeder Hinsicht. Es ist vergleichbar mit dem natürlichen Begleiten einer Mutter, die realisiert, wie sich soeben etwas grundlegend ändert, nur betrachten wir hier die metaphysische Ebene und nicht die Welt der Kinder. Jeder Reifeschritt macht sich bemerkbar und löst einen Integrationsprozess aus, der in die Tiefe führt und stets etwas Neues, an das Entstehen Angepasstes hervorbringt. Diese Aufmerksamkeit breitet eine geduldige Stille aus, um innere Stärke aufzubauen, die dann in der Auseinandersetzung mit dem Umfeld ebenso Verhaltensweisen ändert. Es ist eine grundsätzlich weibliche Strategie, zuerst innere Ressourcen zu bilden und damit die Atmosphäre über das Mitverfolgen einer inneren Spur zu ändern, bevor man mit einem neuen Verhalten sichtbar wird. Das Lebendige rollt sich, wie ein zu erkundendes Geheimnis von innen nach außen aus und wird dabei gehütet und für selbst Erkennen genutzt.

Warum ist es so wichtig, weibliche Zugänge zu nutzen?
Einige der größten Geheimnisse der Menschheit sind die offensichtlichen. Wer denkt schon daran, vom Geburtsschoß aus, auf das Leben zuzugehen? Wer kennt schon Frauen, wie LalDev aus Kashmir (14.Jh.), die sich aus ihrer Kultur herausgelöst hat, um sich zu realisieren, oder die Beginen (12. Jh.) und ihre Beweggründe, eine spezifische Form der weiblichen Spiritualität zu leben? Der Selbstenthüllung zugewandte Frauen verbinden ihre im Schoß verwurzelte Intuition mit Unterscheidungskraft und verstehen es Berührbarkeit für den Kontakt mit der Quelle der Kraft zu nutzen. Sie hüten besondere Werte, die dem Leben über viele Generationen dienen, und sie streben nach der geistigen Freiheit einer mystischen Mutter, die mit Kraft schwanger geht, um Liebe zu teilen. Veränderungswille und die Erkenntnisse mystischer Frauenlinien sind weitgehend verborgen, denn sie wurden nicht in unsere gesellschaftlichen Strukturen übernommen. Das sieht man daran, dass wir kaum Rückverbindung, Visionsbildung und Neuausrichtung in der Gemeinschaft zelebrieren, noch haben wir Orte außerhalb von Kirchen dafür unser lebensspendendes Licht in einer sanften Vertiefung zu erkennen, um es beseelt auszudrücken. Und wie kommt es, dass wir alle aus dem Schoßraum geboren wurden, ohne unseren Spirit, der zutiefst mit unserem >Körper verwoben ist, zu erkennen? Haben wir auf unserer inneren Skala mehr Angst als Vertrauen in unsere Fähigkeit, mit Innenschau zu erkunden und der Natur mit einer Intelligenz der Stunde zu folgen? Wollen wir uns, andere und die Natur mit dem Preis, an Schönheit vorbeizugehen, bis zum Lebensende kontrollieren?

Es sieht so aus, als ob wir aufgerufen sind, den Ansprüchen an Effizienz, eine Vernunft gegenüberzustellen, die tiefe Kontemplation mit einschließt. Was wird gebraucht? Wie können neue Werte aus der Verbundenheit entstehen und über gesammelte Erkenntnis Niederschlag im Miteinander finden? Das sind Fragen für Generationen und sie bringen eine organische, auf Balance ausgerichtete Ordnung hervor, deren Fundament weibliche Schöpferkräfte sind und ein Hüten von Kapazitäten voraussetzen. Wenn wir aus dem Schoß wahrnehmen, haben wir einen Kontext, der sich über die expansive Kraft unseres Bewusstseins im Schoßraum, mit den Harmoniebestrebungen der Natur bewegt, wo Geburt eine Referenz ist und auch der Tod gefühlt wird. Auch der Tod ist eine fühlbare Handlung, der alle Verbindungsbögen zum Umfeld erneut aktiviert und Prozesse auslöst, die Erneuerung durch Loslösung bringen. Immer wenn, wir etwas integrieren, gehen wir in die Tiefe, verlangsamen uns, der Geist kehrt ein in den Schoß und gebiert sich in gegebener Zeit neu, nachdem er die Leere durchquert hat. In der Rückverbindung mit den Impulsen aus dem Schoßraum lernen wir, einiges über das Reifen und den richtigen Zeitpunkt zu sammeln, zu handeln oder loszulassen. Wir sind in Kontakt mit den zyklischen Bewegungen des Lebens und betten unseren Spirit damit in ein gefühltes, körperliches Zuhause. Warum gibt es wenig gesellschaftliche Resonanz für ein Hüten des Energiehaushalts? Hat sich unser Intellekt aus der Verbundenheit gelöst?

Die halbe Menschheit besteht aus weiblichen zyklischen Wesen und die andere Hälfte auch – nur in anderer Ausprägung und mit anderen Rhythmen. Frauen erleben mehrere Phasen pro Monat, in denen ihr Energielevel, ihr Körper und ihre Aufmerksamkeit sich verändern, um das Potential des wachsenden Lebens zu hüten. Diese zyklische Energieverteilung und Bewegung hat den Sinn, auch in Ruhephasen etwas wachsen zu lassen, das wiederum hervorgebracht werden kann. Für diese lebensspendende Phase der Rast gibt es kaum Rücksicht im modernen Leben. Es gibt keine Rückzugszeiten und Pausen für natürliche Niedrig-Energie-Phasen, die gebraucht werden, um neue Substanz im Körper und neue Kreativität aufzubauen, die wieder von der Essenz gespeist wird und Leben in sich birgt. Über den Leistungsdruck ist hier eine Falle entstanden, da diese natürliche Phase oft als Schwäche interpretiert wird und in emotionaler Selbstbewertung münden, anstatt die Ruhephase als natürliche Aufbauphase zu sehen. Dadurch geht einiges an Leichtigkeit verloren. Der Flow von Intuition und Imagination wird unterbrochen und kann ohne Ruhepausen nur erschwert genutzt werden. Ich kann für mich sprechen und mit Sicherheit sagen, dass meine besten Ideen nach einer Pause kommen und mein Biorhythmus, sowie die Zeiten, in denen ich Imaginationskraft aufbaue und formiere, eine Bedeutung für meine Gesundheit und für die Qualität meiner Beiträge haben. Das Machertum wird hochgehoben und natürliche Zyklen werden totgeschwiegen. Das führt dazu, dass auch die weiblichen Zugänge zu Autorität, Souveränität und Mystik über den Schoßraum kaum Fuß fassen. Es ist eine natürliche Phase innerhalb eines Zyklus, einen Zustand von Niedrigenergie zu erleben, da sich in dieser Zeitphase neue Energie sammelt und aufbaut, um am neuen Leben zu träumen. Diese Herangehensweise bringt ein Reifen von innen mit sich und stellt Qualität in den Fokus. Um diese zu erfassen, bedarf es eines geschützten Umfelds, welches eine Vertiefung und Klärung der Intuition zulässt und den Alltags-Verstand zugunsten des Wahrnehmens zunächst zur Seite legt. Denn was, kann er wissen, von etwas, das soeben entsteht.
Sobald Verbundenheit einen Stellenwert erhält, kann eine Vorgehensweise in Schritten genutzt werden. Im Rahmen von Geburt, Reife und Tod entwickeln sich alle Ideen in einem natürlichen und lebenszugewandten Kontext und dieser kann immer im Schoß gefühlt werden. Also alles, was kraftvoll ist und einen lebendigen Funken in sich trägt, ist im Schoß wahrnehmbar und gleichzeitig im Kontext vieler Generationen. Wenn eine mit dem Innenraum verbundene Entscheidung eines Menschen in die sozialen Ordnungen hineinfließt, wird die Gesellschaft, Werte für mehrere Generationen pflegen, da sie den Lebensfunken in Sequenzen hüten und Verwandtschaft im großen Sinne verstehen und sich auch als angemessene Rollen zeigen. Das gibt uns ein Gefühl von Geborgenheit im Menschsein und im Menschenbild und ein neues Verständnis von Zeit. Mit dem Überhang an Technologien und der Informationsflut, die uns damit einnimmt, ist es deutlich geworden, dass wir einen inneren Referenzrahmen benötigen, der es uns erlaubt, ausgewogen durchs Leben zu gehen und die Weisheit von Lebenshüterinnen in gesellschaftliche Strukturen zu bringen.

Findest du nicht auch, dass der Bezug zum Leben einen Stellenwert haben sollte?
Wie unser Alltag aussieht, unsere Welt, unsere Beziehungen und unsere Familien, zeigt auf, wie verbunden oder getrennt wir uns erleben und ausleben. Ein waches Bewusstsein über das entstehende und schwindende Leben umfasst eine tiefe, gefühlte Beziehung zum Leben und berührt die Magie von Raum und Zeit, um eine neue Qualität auszurollen. Zugleich gibt es auch eine innerlich gefühlte Verpflichtung für das Leben so, als würde man ein JA dazu pflegen, Schönheit zu sehen und auf den Weg zu bringen. Das wachsende Leben zu hüten ist eine natürliche Konsequenz und erfüllt mit Dankbarkeit für die Schönheit, die dabei hervorkommt. Es ist eine intuitiv-kreative Methode mit einer Metaebene der Selbstbeobachtung, die ein Maß an Selbstvergnügen und Interesse an deutlicher Intuition mit sich bringt. Die industrielle Zeitlinie, welche wir auf Produktivität getaktet haben, wird in den Kreis einer Erkenntnis der geistigen Wonne gedehnt.

Die weibliche Herangehensweise ist von innen nach außen aufgebaut. Sie beginnt damit, zu erfassen, was da ist, mündet in einer bestimmten Innenschau und bringt Verbundenheit und Vertrauen ins gelebte Dasein. Es braucht die Entschlossenheit, offen zu sein für das Wesen der Dinge und die Stimme der Natur. Wir machen sprichwörtlich zuerst Urlaub von unserem Mind, um einen Raum für Aufmerksamkeit zu schaffen, in dem Kraft bezeugt und visioniert werden kann. Sich selbst als empfängliche Wahrnehmende zu erleben, ist wohltuend, erhebt neues Bewusstsein und erlaubt eine Ausdehnung neuer Qualitäten. In diesem guten Zustand fällt es wesentlich leichter, einen klaren Fokus zu legen und danach eine Handlung zu setzen. Es ist vergleichbar mit jemanden, der einen profunden Einatmen, welchem ein reflexives Ausatmen folgt, als Spur auslegt. Wenn ich nur Ziele und Wege für meine Wünsche kenne, schwindet der Bezug zur Familie, zur Natur und zu Bewegungen auf der Erde und fragmentiert die Welt. Wir brauchen eine Balance zwischen äußeren Herangehensweisen und inneren Bewegungen, damit wir uns in unserer Welt geborgen fühlen und wiedererkennen. Die Beziehung zu unserer Welt gibt uns eine wertvolle Orientierung. Sie entspringt unserem Geburtsraum, wo wir pränatal in der Geborgenheit geschwommen sind, im Rauschen der Mutter, wo wir den ersten Herzschlag gehört haben. Dort sind wir zutiefst zu Hause, an der Quelle unseres seins, auch wenn wir inzwischen selbst die Mutter unserer Aufmerksamkeit sind. Unser Schoßraum ist ein Forschungsraum für schöpferische Impulse. Er ist ein vorgeburtlicher Raum des Geistes, in dem wir ebenso zutiefst in unserem ursprünglichsten sein ruhen, sammeln und die Ausbreitung neuen Bewusstseins formieren. Die Aufmerksamkeit darauf führt in die Tiefe, in die verborgene Stille, die hinter Emotionen du Gedanken liegt und umfasst weit mehr als den Alltag, das Überleben und Verwertungslogik. Wir empfinden Dimensionen an Möglichkeiten und Potentialen, sowie Aspekte des Lebens und gehen von dort aus einen Weg aus Licht und Schatten, der nichts ausschließt und sich über diverse Aufmerksamkeiten mit allem verbindet. Es ist ein Weg des Transformierens und Transzendierens – allein und mit anderen. Unser Bewusstsein tanzt mit dem Leben, über die Sinne mit den Elementen, Sternen und Planeten, mit Wesen, so wie du und ich, mit Pflanzen und Orten, mit Ideen und Träumen, Visionen und Konzepten, und kehrt immer wieder in die Stille der gefühlten Mitte zurück, um sich zu sammeln und herauszulösen, wie im Traum. Um den mystischen Bereich des Schoßraums zu nutzen, braucht es eine Klärung des inneren Gefäßes, damit du die Resonanz für Licht im Körper als innere Bewegung verfolgen kannst. Der Erfolg der Wiederverbindung mit Lebens-Potentialen und Erinnerung an die Vorgänge der Erde, hängt davon ab, wie frei wir von Schimpf, Schande und Schuldablagerungen sind. Sieh den Schoß als den heiligen Tempel weiblicher Kräfte, lebensspendender Vorgänge und Ort von Kraftansammlungen und Bewegungen, die das Leben im großen Sinn mit sich bringt. Wenn wir im Schoßraum forschen, beginnen wir sie sanft zu erforschen und mit Sinn für Attraktivität zu nutzen. Wir reflektieren sie mit einer eingetauchten Aufmerksamkeit.

Mystische Erkundungen bereichern unsere Lebensaspekte über Wahrnehmung. Dem Erforschen der Zusammenhänge des Lebens und seiner Gesetzmäßigkeiten sind in Verbindung mit dem Geburtsraum des Lebens, keine Grenzen gesetzt. Wir realisieren, dass wir Zeit und Raum nicht trennen können, denn beides findet unaufhörlich über die Lebenskraft zusammen, um dem Körperlichen einen Ort der Erfahrung zu geben. Selbst, wenn ein Limit der Schoßkraft erlebt wird, kann die Erkenntnis helfen, dass es derzeit den Raum unserer Aufmerksamkeit sprengt, jedoch von Moment zu Moment anders sein kann. Der Schoß kennt das Herz der Erde und der Sterne und kodiert sie in eins, in einen kosmischen Tanz des Lebens und der Erneuerung, die auch dein Herz anregen. Der Schoßraum übersetzt universelle Bewegungen, das Verschmelzen von Polaritäten in eine Materialisation – so wie die Erde wirkt-, wie auch die Expansion von Licht, an die uns die Sonne erinnert. Verkürzt gesagt kann der Hinweis gelten: „Atme dich durch und dehne dich in der Stille aus. Es ist alles in dir angelegt, um von dir erkannt zu werden! Deine Entscheidung wahrzunehmen ist dein Schlüssel!“ So steigst du wieder in die organische Organisation der Natur ein und beugst deinen Mind in ein Licht, das ihn aus dem Boden deiner inneren Heimat erheben kann. Sieh es als Vorlage für Kreativität. Wenn du so erkundest, erkennst du, dass Lebenskraft zirkuliert, immer größere Strukturen anstößt und nicht linear arbeitet. Es ist eben ein Energiekorb, der die Kraft der Sterne kennt und sich darum wölbt, um die Ausbreitung von Bewusstsein zu formieren. Du gehst mit!

Der Schoß ist Heimat für vibrierende Lebenskraft und daher nahe am Ursprung.
Für den wesentlichen Schritt des Bezeugens von Lebenskraft übst du dich in Empfänglichkeit und ungeteilter Aufmerksamkeit und fließt dann damit. Deshalb legen wir den Korb zum Fokussieren auf Kraft auf. Der energetische Schoßraum ist verbunden mit dem schöpferischen Wirken in der Natur, mit der Aufmerksamkeit unter Müttern, die das junge Leben hüten, und spricht die Linie der Großmütter an, die aus der Mitte des Korbes den Nullpunkt des Schoßes Licht anstoßen, da sie dir vorgelagerte Generationen und deine Anbindung an leuchtende Wesen in der Erinnerung sind. Alles ist nach formgebenden Prinzipien angelegt und kommuniziert, um sich miteinander zu wandeln. Die Vibration im Schoßraum ist dein Geburtsrecht und soll als Verbindung zur Erde, zu ihren Kraftzentren und zu den Sternen, zur Natur und zu den Wesen auf der Erde genutzt werden, um im Harmoniebestreben mitwirken zu können. Die alles durchdringende Lebenskraft sorgt für die Unterstützung der Natur und bildet Energiebahnen und Geometrien für Formgebung. Der weibliche Zugang kanalisiert Kraft aus dem Traum vom geborenen Leben, der bereits wirkt, bevor eine Form sichtbar wird, und kommuniziert mit Essenzen, die aus der Quelle der Verbundenheit aufsteigen. Er ist wie ein tiefes, weiches Lauschen in ein inneres, lebensspendendes Gefäß, welches mit einer Imagination von Leben zu Weben beginnt. Man könnte sagen, der am Leben träumende Schoßraum ist aus der irdischen Freude daran, hier zu sein, gespeist, und folgt mit achtsamer Empfänglichkeit der Spur, die aus dem Punkt des aktuellen Entstehens kommt. Wenn wir unser schöpferisches Zentrum reinigen, können wir uns auf den Lebensimpuls, seine Bewegungen und Formationen einstellen. Darin können wir codiertes Wissen abrufen und Ebenen erforschen, die weit über die vordefinierten Symbole des Alltags hinausgehen. Wir nutzen eine auf Kraft geschliffene Wahrnehmung, um etwas hervorzubringen. Die Einladung unserer Geburtsstätte besteht darin, wahrnehmend in das Netzwerk des Lebens einzutauchen. Genau dort zu sein, wo wir sind, wer wir sind, wo wir sind, um unmittelbar zu empfangen, uns auf Kraft zu schleifen und mit allen Bewusstseinsfeldern, Kraftzentren, elementaren Bewegungen, Herzensregungen und energetischen Phänomenen zu kommunizieren ermöglicht ein innerlich verankertes Hiersein. Wir lassen auf uns zukommen, was sich bereits aus der Zentrierung im Kreis, wie ein Mantel um uns legt und antwortet. Gedankenbilder einer neuen Bewusstseinsebene, neue Formationen an Lebensmustern, neue Erlebnisräume und eine neue Art des Zusammenwirkens zeigt sich über den Kontakt mit der Quelle der Lebenskraft. Die Einheit aller Kreise, die sich für Erfahrungen bilden und zueinander beugen, um sich zu verbinden, ist in der Stille wiederzufinden. Wir erkennen, dass wir auf der Erde wirken, wobei wir alle gemeinsam die Erde sind und unseren Spirit eingießen. Der Strom der Freude über das schöpferische Sein wird uns tragen und mehr einbringen, als wir konsumieren. Letztendlich will der ganze Körper von Bewusstsein durchdrungen sein.