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M. F. Hakket

Shioris Koffer

Kapitel 12

Ein perlweißes Klo mit halb hochgeklappten Deckel starrte mich aus einem hoch auftürmenden, ähnlich weißen Regal an, als wolle es mir sein Leid klagen. Als wolle es mir von einer tragischen Geschichte erzählen, dessen Sinn sich mir nicht erschloss und mittendrin den Faden verloren hatte, weil irgendwas passiert war, mit dem nicht einmal ein perlweißes Klo in einem ähnlich weißen Regal hätte rechnen können.
Ich starrte zurück.
In Wirklichkeit war es lediglich ein verschmähter Restposten und kostete nur 149 Euro, und für zwanzig Euro mehr würde es auch geliefert werden, egal wohin, wenn es nicht weiter als fünfzig Kilometer weg sei, allerdings gäbe es dann nur ein halbes Jahr Garantie.
Das jedenfalls erzählte der in Plastik eingeschweißte Zettel, der am Klo an einem Faden hing.
Irgendjemand schrie furchtbar. Ich weiß nicht, ob es einen Unterschied im Klang gibt, wenn jemand unerträgliche Schmerzen erleidet oder wenn jemand etwas so Grauenvolles erlebt, dass es ihm den Verstand aus dem Schädel bis an die Decke bläst. Ich habe keine Ahnung und in diesem Moment interessierte es mich auch nicht.