Die Feder des Kakadus
Ein Prinz auf der Flucht
„Grüß Euch, Viola, ich bin der Sohn von Lorenzo, dem König.“
Sofort vollführte die Herrin eine ehrerbietende Geste und der Prinz war nicht sicher, ob es ein Knicks oder eine Verbeugung sein sollte. Es brachte ihn zum Lachen.
„Das ist eindeutig zu viel des Guten! Wir sind nicht im Palast. Im Gegensatz zu meinem Vater gebe ich nichts auf diese Etikette. Ich gehe zurück, habt einen schönen Tag!“
Viola war überrascht über die herbe Zurückweisung. Zum ersten Mal widersetzte sich ein Mann ihrem Charme und das nagte erheblich an ihrem Stolz. Bevor er sich umdrehen konnte, griff sie nach seinem Hemdsärmel und berührte dabei seine Hand. In diesem Augenblick geschah es.