Die Feder des Kakadus
Die Frau aus Silber schwebt auf ihn zu und ihre grünblauen Augen kommen ihm vage bekannt vor. Ihre schwarzen Haare umrahmen das fein geschnittene Gesicht und die helle Stimme erreicht jeden Winkel in ihm. Jetzt hat er es! Es ist die Herrin der verborgenen Quellen! Viola! ‚Was macht sie hier? Angeblich ist sie verschwunden. Man munkelt, der Unhold hätte sie verschleppt. Ist sie zu ihm übergelaufen?‘Wäre seine Miene nicht bereits zu Glas verwandelt, der Mund hätte ihm offen gestanden.
Und schon spürt er diesen Pfeil aus Verzweiflung in seinem Herzen, der ihm sein Bewusstsein wie ein Strudel aussaugt. Alles in ihm ist taub und er versucht, sich an seine Sinne zu klammern. Aufgewühlt begreift er, dass er verloren ist, und die Dunkelheit löscht jeden einzelnen Gedanken