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Kerstin Stefanie Rothenbächer

Die Insel Katara

Kämpfen für Gerechtigkeit

Kayl zittert vor Kälte und Übermüdung, die Wand hat seine Hände schwer verbrannt und die Verzweiflung über Luludis Schicksal liegt ihm schwer auf der Seele.

Lamnik, der direkt hinter seinem Freund steht, geht es ganz ähnlich. Er kann seiner Wut kein Ventil geben, denn an die Urheberin dieses Übels kommt er nicht heran.

‚Noch nicht,‘ tröstet er sich. Er denkt an Marek, der die Schmerzen in seinen Händen so lange klaglos ertragen hat und drängelt sich an Kayl vorbei, um seine Stelle einzunehmen. Sein Freund stellt seinen Ellenbogen dazwischen und sieht ihn kopfschüttelnd an. Kayl mag stämmiger sein als er, Lamnik ist hartnäckiger. Wenn sich Lamnik etwas in den Kopf gesetzt hat, kann ihn selten etwas aufhalten.