Väterchen Frost und der Kristallstab
Väterchen Frost: „Wenn also niemand von uns etwas weiß, kann eigentlich nur noch eine helfen. Die Baba Jaga.“ Snegurotschka: „Aber wer soll zu ihr gehen Väterchen?“ Zarewitsch: (wimmernd) „Ich gehe nicht. Die Alte hat schon zu viele auf dem Gewissen. Sie braut Zaubertränke und sperrt Kinder ein. Denkt doch einmal an die Zeit, als sie Snegurotschka eingesperrt hatte. Ohne den Ochsen wäre sie nicht entkommen. Damals wollte sie keinen Schnee, weil ihr immer kalt war. Erinnert Ihr Euch?“
Die Froschprinzessin: „Ja, das stimmt. Niemand konnte der armen Snegurotschka helfen. Mich wirft sie wahrscheinlich gleich in ihren Kochtopf.“
Aljonuschka: „Iwanuschka und ich haben Ähnliches mit ihr erlebt. Wir trauen uns da nicht hin.“
Die weiße Ente: „Ich bin wohl auch eher etwas für den Kochtopf. Mir wird sie nicht einmal zuhören.“ Snegurotschka: „Dann werde ich gehen. Der weiße Falke wird mich begleiten. Er wird entkommen und Hilfe holen.“ Väterchen Frost: „Das ist gefährlich mein Enkelchen. Ohne meinen Kristallstab kann ich nicht einmal einen kalten Wind schicken. Ich habe eine andere Idee, wir fragen die allweise Wassilissa. Sie kann uns vielleicht helfen, schließlich hat sie von ihrem Vater, dem Zaren der Meere viel gelernt.“