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ES WAR VORBEI und dabei fing es dann erst wirklich an!

2.589 Wörter etwa 13 Minuten Veröffentlicht am 23.08.2026
Mit dem Tod endet ein Leben – aber beim Überlebenden bleibt das Muster. Kennst du das auch?
Inhaltswarnung:
Tod des Ehepartners, psychische Gewalt, emotionale und Co-Abhängigkeit, Drogen- und Alkoholsucht beim eigenen Kind
tanzende graue Frau
Als mein Mann tot von der blauen Bank auf unserem Balkon fiel und später aus unserem Haus getragen wurde, empfand ich etwas, für das ich mich lange geschämt habe. Erleichterung. Pure Erleichterung. Es war vorbei. Er konnte mir nichts mehr tun. Ich war 49 Jahre alt und hatte damals keine Ahnung davon, dass mit seinem Tod zwar unsere Ehe endete, aber nicht das Muster, nach dem ich schon fast mein ganzes Leben lebte. Eigentlich hatte ich überhaupt keine Ahnung, wer ich war. Da ist es schon, dieses Wort. Eigentlich. Es wird in meiner Geschichte noch öfter auftauchen. --- Geboren wurde ich 1965, als mittleres von drei Kindern, als erste Tochter auf einem Bauernhof. Mein älterer Bruder war der Hoferbe. Das war wichtig. Das war etwas, worauf man stolz sein konnte und das offenbar schon früh festlegte, welchen Platz ein Kind in einer Familie hatte. Meine jüngere Schwester und ich? Wir waren eben auch da. Ob meine Geschichte dort begann, weiß ich nicht. Vielleicht begann sie noch früher mit diesem Gefühl, irgendwie anders zu sein. Als kleines Mädchen sah und roch ich manchmal Dinge, die noch gar nicht da waren, und weil Kinder erzählen, was sie erleben, erzählte auch ich davon. Unsinn. Das bildest du dir ein. Bis Dinge geschahen, von denen ich vorher gesprochen hatte. Danach wurde es allerdings nicht besser, denn nun sollte ich erst recht nicht mehr darüber reden. Also lernte ich sehr früh etwas, das mich lange begleiten sollte: Vertraue nicht unbedingt dem, was du selbst wahrnimmst. Die anderen wissen offenbar besser, was richtig ist. Dabei war ich keineswegs das stille, angepasste Mädchen, das unsichtbar irgendwo in einer Ecke saß. Im Gegenteil. Ich war unter Gleichaltrigen beliebt, wurde rebellisch, eckte an und hatte durchaus meinen eigenen Kopf. Eigentlich. Denn dieser eigene Kopf und das, was andere über mich dachten, führten über viele Jahre ein ziemlich eigenartiges Doppelleben. --- 1979 brannte unser Bauernhof. Ich war dreizehn Jahre alt und weiß nicht mehr, ob es zehn oder elf Uhr am Abend war. Wir lagen jedenfalls alle längst im Bett, als wir plötzlich herausgerissen wurden. Halb nackt. Raus. Die Stallgebäude, die direkt an unser Wohnhaus angrenzten, brannten bis auf die Grundmauern nieder. Über zweihundert Schweine verbrannten in dieser Nacht. Feuer hat einen Geruch. Angst auch. Und wenn man einmal nachts aus seinem Bett gerissen wurde, weil das, was wenige Minuten vorher noch Sicherheit bedeutete, plötzlich in Flammen steht, verändert das etwas. Einschlafen war für mich danach nicht mehr einfach nur Einschlafen. Denn wer garantiert dir eigentlich, dass die Welt morgens noch genauso aussieht wie am Abend zuvor? Meine Eltern hatten nach diesem Brand kaum Zeit, sich mit solchen Fragen zu beschäftigen. Sie wollten wieder aufbauen – den Hof, ihre Existenz, ihr Leben. Da war mein Bruder, der zukünftige Hoferbe, da war jede Menge Arbeit, später gab es Kühe und natürlich die Felder. Es sollte dort weitergehen. Und dann gab es meinen Freund. Er war knapp drei Jahre älter als ich und übernahm irgendwann eine Rolle, für die meine Eltern vermutlich weder Zeit noch Kraft hatten: Er passte auf mich auf. Meine Eltern waren damit einverstanden. Vielleicht waren sie sogar froh darüber. Und ich? Ich hielt das für Liebe. --- Bis zu unserer Hochzeit war alles gut. Jedenfalls erinnere ich mich so. Dann kam der Ring an meinen Finger und irgendetwas veränderte sich. Mit einem großen Knall. Von heute auf morgen so deutlich, dass ich heute sagen kann: Ab da war alles anders. Meine Freiheit wurde immer kleiner. Aus Aufpassen wurde Kontrolle und aus Nähe wurde Enge. Trotzdem war ich keineswegs in allem die Frau, die einfach tat, was andere von ihr verlangten. Wenn ich etwas wirklich wollte, konnte ich mich durchaus durchsetzen. Da war zum Beispiel der kleine Tante-Emma-Laden seiner Oma. Den wollte ich. Und den bekam ich. Allerdings war dieser Laden auch mit ein Grund für unsere Heirat. Ich liebte ihn. Genauso klar war für mich, dass ich Kinder wollte – und zwar nicht zwei, sondern vier. Ich selbst war eines von drei Kindern gewesen und hatte dieses Dazwischen nie besonders gemocht. Vier fühlte sich für mich richtig an. Dass mein Mann eigentlich nur zwei Kinder wollte, erfuhr ich erst, als Nummer vier bereits unterwegs war. Nun ja. Dumm gelaufen. Reden wäre vorher eine Möglichkeit gewesen. Nach Kind Nummer vier ließ mein Mann sich sterilisieren. Offenbar hatte er mir nicht zugehört. Ich hätte kein weiteres bekommen.😂 Danach rutschte er in eine Depression. Dann starb sein Vater und er rutschte immer tiefer hinein. Unsere Ehe wurde zur Hölle. Er gab kaum etwas von seinem Geld ab, kontrollierte mich, schwieg oder schimpfte. Über mich, über die Kinder, über all die Dinge, die Kinder nun einmal tun, wenn sie größer werden. Und ich stand dazwischen. Zwischen meinem Mann und unseren vier Jungs, aber auch zwischen meinen Eltern und meiner eigenen Familie. Meine Eltern glaubten weiterhin, ein großes Mitspracherecht in meinem Leben zu haben, mein Mann ebenfalls. Während ich versuchte, all diesen Erwartungen gerecht zu werden, wurde es immer schwieriger herauszufinden, was ich selbst eigentlich wollte. Kritik gab es von beiden Seiten reichlich. Anerkennung? Schwieriger. Dabei konnte ich kämpfen. Das konnte ich verdammt gut. Ich arbeitete, kümmerte mich um die Kinder, putzte, organisierte und lernte immer wieder etwas Neues. Vieles davon nachts, wenn alle anderen schliefen. Mit dem Schlafen hatte ich es schließlich seit jener Nacht im Jahr 1979 ohnehin nicht mehr besonders. Ich verdiente Geld und dachte unternehmerisch. Als der Tante-Emma-Laden irgendwann den nächsten Schritt gebraucht hätte, weil die Nachfrage da war, wollte ich wachsen. Die anderen wollten dies nicht. Größenwahnsinnig sei ich. Und so machte ich wieder einmal das, was andere für richtig hielten, gab den Laden auf und suchte mir andere Jobs. Ich arbeitete weiter, lernte weiter, verdiente teilweise sehr gutes Geld – und stellte fest, dass sogar das wieder falsch sein konnte. Irgendetwas war eigentlich immer falsch. Da ist es wieder. Das Wort "eigentlich" 😅 Mein Mann trank derweil mit meinem Vater seine Bierchen und Schnäpschen, während ich weiterhin versuchte, irgendwie alles zusammenzuhalten. Vor allem stand ich zwischen ihm und unseren Söhnen und beschützte sie vor einem Vater, der sie häufig behandelte wie lästige Fliegen. Stolz nach außen zeigen konnte er durchaus. Vor allem dann, wenn es öffentlich etwas herzumachen gab. Auf dem Dorf wusste schließlich jeder, wer zu wem gehörte. 🙄 --- Besonders schwierig war aber seine Beziehung zu unserem jüngsten Sohn. Ausgerechnet zu ihm. Fünf Tage vor seinem Tod änderte sich das plötzlich. Mein Mann zog diesen Sohn auf seine Seite und innerhalb weniger Tage lernte mein Sohn scheinbar einen Vater kennen, den er vorher so kaum erlebt hatte. Ich sah zu und wusste, dass auch das wieder mit mir zu tun hatte. Wieder Kontrolle. Wieder ein Spiel. Wieder sollte ich reagieren, mitmachen, funktionieren. Aber ich wollte nicht mehr. Ich wollte raus aus dieser Ehe, raus aus diesem ewigen Kampf und raus aus einem Leben, in dem andere Menschen offenbar immer genau wussten, was ich zu tun, zu denken und zu fühlen hatte. Fünf Tage später saß mein Mann auf der blauen Bank auf unserem Balkon. Dann fiel er herunter. Tot. Einfach so. Menschen kamen, irgendwann wurde sein Körper aus unserem Haus getragen und irgendwann wurde es still. Als der erste Schock sich lichtete und ich wieder einen halbwegs klaren Gedanken fassen konnte, war da natürlich Trauer. Da war Entsetzen. Aber da war noch etwas anderes. Erleichterung. Es war vorbei. Er konnte mir nichts mehr tun. Nie mehr ... Ich war frei. Das dachte ich zumindest. --- Und diese Freiheit lebte ich erst einmal mit einer ziemlichen Wucht. Von meinem Erbe kaufte ich mir einen Imbiss. Ich hatte bunte Haare, ließ mich tätowieren, arbeitete viel und hart, war lustig, flippig und taff. Vielleicht probierte ich damals einfach aus, wer diese Astrid sein konnte, wenn ihr niemand mehr vorschrieb, wer sie zu sein hatte. Und vieles davon war ich tatsächlich. Diese Frau war nicht gespielt. Sie war ich. Etwa acht Monate nach dem Tod meines Mannes lernte ich einen Mann kennen, der genau diese Astrid kennenlernte. Nicht die Frau aus meiner Ehe, nicht das Mädchen vom Bauernhof und auch nicht die Tochter, der so oft erklärt worden war, was richtig und falsch war. Er sah die Frau mit den bunten Haaren, wenig später mit Tattoos und mit ihrem eigenen Imbiss. Die Frau, die lachen konnte, hart arbeitete und scheinbar ziemlich genau wusste, was sie wollte. Und er wusste, was es bedeutete, einen Imbiss in dieser Form zu führen. Während andere schon wieder anfingen, Dinge schlechtzureden, mir meine Ideen auszureden oder meine Freiheit auf irgendeine Art zu beschneiden, wusste er, wie viel Arbeit hinter dem steckte, was ich da tat. Vielleicht war das einer der Gründe, warum sein Blick auf mich etwas mit mir machte. Er sah eine starke Frau. Und ich? Ich hatte noch gar nicht angefangen, mich selbst wirklich anzusehen. Äußerlich war ich frei. Innerlich hatte ich noch keinen einzigen Schritt auf dem Weg zu mir gemacht. --- Irgendwann begann sein Verhalten, mich aus dem Gleichgewicht zu bringen. Er war anders als mein Mann, kontrollierte mich nicht und hatte auch überhaupt nicht vor, mich zu retten. Dass er mich retten sollte, war meine Idee. Nicht seine. Wenn er sich zurückzog, tagelang nicht antwortete oder einfach verschwand, verstand ich nicht, was geschah. Warum machte ein Mann so etwas? Warum konnte da Nähe sein und plötzlich wieder Distanz? Warum kam er wieder, wenn er vorher gegangen war? Also begann ich zu suchen. Auch nach ihm. Wir Frauen sind da manchmal kreativer als das FBI. 😂 Aber eigentlich suchte ich nach etwas völlig anderem, von dem ich damals noch gar nicht wusste, dass ich danach suchte. Zunächst suchte ich natürlich nicht nach mir. Warum sollte ich auch? Ich wollte ihn verstehen. Ich las im Internet, las Bücher und suchte nach Erklärungen für menschliches Verhalten. Dabei stieß ich irgendwann auf Narzissmus – einen Begriff, mit dem heute nach meinem Empfinden sehr schnell um sich geworfen wird, sobald ein Mensch nicht das tut, was ein anderer von ihm erwartet. Dieser Mann war für mich kein Narzisst. Aber während ich las, erkannte ich plötzlich Verhaltensweisen wieder, die ich aus meiner Ehe kannte: Kontrolle, Abwertung, Schweigen und dieses ständige Gefühl, nicht richtig zu sein. Trotzdem habe ich meinen Mann nie diagnostiziert. Ich sprach von „narzisstischen Zügen“, denn alles andere war mir zu groß und stand mir auch nicht zu. Aber ich suchte weiter. Eigentlich immer noch nach einer Antwort auf dieselbe Frage: Warum macht dieser Mann das? Nur blieb es irgendwann nicht bei dieser Frage. Denn je länger ich mich mit Verhalten, Beziehungen und Mustern beschäftigte, desto häufiger tauchte eine andere auf: Warum macht das, was er tut, so viel mit mir? Warum bringt mich sein Schweigen aus dem Gleichgewicht? Warum brauche ich seine Nähe, damit es mir gut geht? Warum kann ich im einen Moment diese taffe, unabhängige Frau sein und mich im nächsten danach sehnen, dass ein anderer Mensch mir etwas gibt, was ich offenbar in mir selbst nicht finde? Ich war losgezogen, um einen anderen Menschen zu verstehen. Und langsam begann ich, mich selbst zu entdecken. --- Währenddessen gab es noch einen Menschen, um den sich mein Leben immer stärker drehte. Meinen jüngsten Sohn. Er rutschte in die Drogenwelt, begann zu trinken und die Kombination aus Drogen und Alkohol machte die Situation nicht gerade einfacher. Während ich von einem anderen Menschen unbewusst erwartete, dass er mich rettete, versuchte ich nun selbst, meinen Sohn zu retten. Ich sorgte mich, versuchte Dinge zu verhindern, fing auf, verstand, entschuldigte und hoffte. Ich hatte Angst und funktionierte, weil ich genau das schon mein ganzes Leben ziemlich gut konnte. Nur merkte ich lange nicht, was dabei geschah. Ich verlor mich. Wieder. Mehr als zehn Jahre bestimmte seine Sucht auch mein Leben. Und erst viel später verstand ich, dass diese Geschichte weder mit meinem Sohn noch mit meinem Mann begonnen hatte. Sie hatte viel früher angefangen. Bei einem Mädchen, das gelernt hatte, seiner eigenen Wahrnehmung nicht zu trauen. Bei einer Tochter, die um Anerkennung rang. Bei einer Dreizehnjährigen, deren Sicherheit nachts in Flammen aufgegangen war. Bei einer jungen Frau, für die Aufpassen zunächst wie Liebe aussah, und bei einer Ehefrau, die immer besser darin wurde zu funktionieren, während sie sich selbst immer weniger spürte. Später war da eine Frau, die ihre neu gewonnene Freiheit mit bunten Haaren, Tattoos und einem eigenen Imbiss feierte, während sie innerlich noch immer Halt bei einem anderen Menschen suchte. Und schließlich war da die Mutter eines suchtkranken Sohnes, die lange glaubte, sie könne einen Menschen retten, wenn sie sich nur genug kümmerte. Ich begann mit einer emotionalen Abhängigkeit von meinen Eltern, geriet in die Co-Abhängigkeit zu meinem Mann, später in eine emotionale Abhängigkeit zu einem anderen Mann und in die Co-Abhängigkeit zu meinem Sohn. Die Menschen wechselten. Die Beziehungen waren völlig unterschiedlich. Das Muster blieb. --- Heute bin ich sechzig Jahre alt und mein Körper trägt einiges aus diesem Leben mit sich herum. Aber ich bin noch da. Meine Veränderung kam nicht mit einem großen Aha-Moment, nach dem plötzlich alles gut war. Ich begann irgendwann hinzusehen, Zusammenhänge zu erkennen und Muster zu verstehen, die ich jahrzehntelang ganz klassisch bedient hatte, ohne überhaupt zu wissen, dass es Muster waren. Und irgendwann stellte ich mir eine Frage, die ich mir viel früher hätte stellen können: Wer bin eigentlich ich? Nicht: Wessen Tochter bin ich? Wessen Frau? Wessen Mutter? Nicht: Wer braucht mich, wen muss ich retten, wer ist gerade sauer auf mich und was muss ich tun, damit endlich wieder Ruhe ist? Sondern: Wer bin ICH? Aus dieser Suche entstanden später meine acht Zonen der Identität. Und aus meinem Leben entstand mein erstes Buch. Es erzählt meine Geschichte ab 2015 – vom Tod meines Mannes und von den Jahren, in denen die Sucht meines Sohnes immer stärker auch mein Leben bestimmte. Erst als mein Sohn schließlich in einer JVA saß, geschah etwas, das sich zunächst grausam anhört: Ich fühlte mich plötzlich auch in meinem eigenen Zuhause wieder sicher. Zum ersten Mal musste ich nicht ständig damit rechnen, dass etwas passierte. Und in dieser Sicherheit entstand Platz. Für mich. Die Suche, die Jahre zuvor mit der Frage begonnen hatte, warum sich ein anderer Mensch so verhielt, hatte längst eine völlig andere Richtung genommen. Es ging nicht mehr darum, wer schuld war. Nicht meine Eltern. Nicht mein Mann. Nicht mein Sohn. Nicht irgendein anderer Mensch. Und auch nicht ich. Denn ich glaube heute nicht mehr an Schuld, wenn ich meine eigenen Muster betrachte. Ich glaube an Verantwortung. Andere Menschen sind verantwortlich für das, was sie tun. Aber ich bin verantwortlich dafür, was ich mit mir mache. Und der Mann, bei dem meine Suche einst begann, ist bis heute Teil meines Lebens. Sein Verhalten kann mir noch immer zeigen, wo ich gerade stehe. Wenn es plötzlich wieder viel zu wichtig wird, ob er kommt oder geht, sich meldet oder schweigt, dann weiß ich inzwischen, dass ich nicht bei ihm nach der Antwort suchen muss. Ich kann an ihm erkennen, wo ich mich selbst gerade wieder verlasse. Das ist der Unterschied zu früher. Ich muss meine alten Muster nicht für immer besiegt haben. Ich muss sie erkennen. Und zurückkommen. Zu mir. Mein Weg hat nicht alles ungeschehen gemacht und er hat mein Leben auch nicht plötzlich einfach werden lassen. Aber ich weiß heute etwas, das ich mit dreizehn, mit dreißig und auch mit 49 Jahren noch nicht wusste: Ich kann andere Menschen nicht verändern. Aber ich kann aufhören, mich selbst zu verlassen. Und wenn ich wissen will, wo Veränderung beginnt, brauche ich heute nicht mehr lange nach der Antwort zu suchen. Nicht bei meinen Eltern. Nicht bei meinem Mann. Nicht bei meinem Sohn. Nicht bei irgendeinem anderen Menschen. Bei mir. Und zwar eben NUR!
tanzende goldene Frau
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