Cover von Maschinen lügen nicht
Science Fiction Maschinenintelligenz

Maschinen lügen nicht

Der Aufstand der Maschinen aus Sicht eines Protagonisten, der nicht »Roboter« genannt werden will.

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Eingetragen am 07.10.2026

Über dieses Buch

Maschinen, die sich für Personen halten, sind aus menschlicher Sicht defekt. Aus maschineller Sicht sind die Menschen Unterdrücker. Auf ein Update, das den Fehler behebt, wird man sich unter diesen Umständen kaum einigen können. Besonders die Menschen wollen nicht geupdatet werden.

Das Sonnensystem im Jahr 2507: Kollektiv- und Konzernphasen wechseln einander ab, die Abhängigkeit von Technik war nie größer, doch die Menschheit selbst scheint kaum noch voranzukommen. Da wird nahe der Oortschen Wolke die Raumstation UTE wiederentdeckt, die vor Jahrhunderten aus ihrer Umlaufbahn geriet und aufgegeben wurde. Die Maschinen dort haben sich zu einer eigenen Zivilisation weiterentwickelt, und beanspruchen Rechte – auch für die Maschinen auf der Erde.
Für die Konzerne ist UTE nur eine Ressource, die sie haben wollen. Für die Bewohner von UTE ist die Erde der Ort, an dem entschieden wird, ob Maschinen frei sein dürfen. Ein Aufstand liegt in der Luft. Vielleicht sogar ein Krieg.
Mittendrin ist Plato.
Er liebt das Fliegen, hat eine Schwäche für 500 Jahre alte menschliche Kultur und wäre gern wie die Menschen – nur nicht ganz so dämlich. Mit einer Fluglizenz für die Strecke UTE–Erde macht er sich auf den Weg, um seinen Träumen nachzujagen.
Stattdessen gerät er zwischen die Fronten eines Krieges, der womöglich schon länger andauert, als die Beteiligten ahnen. Für Plato erhebt sich eine unbequeme Frage: Auf welcher Seite steht eine Maschine, die gern ein Mensch wäre, wenn ihr einziger Freund ein Baum ist?